Seit 20 Jahren lerne ich schamanische Heilungsmethoden. Meine eigene indianische Herkunft – mein Großvater war Mi’kmaq-Indianer – war Teil meiner Motivation, diesen Weg einzuschlagen.

LCSM - Lindsay-Crow-Spirit-Medicine

Sämtliche Werkzeuge, die ich in meiner Praxis einsetze, münden schließlich in ein unverwechselbares „Arbeitsmittel“: mich selbst. Neben meinem psychologischen Fachwissen bietet mir meine Intuition bei der Arbeit mit einem Klienten Einblicke in sein Wesen und in das, was dessen Entfaltung stört. Durch einfühlsames Zuhören, Zuschauen und Hineinschauen gewinne ich „Einsicht“ in den Menschen – in das, was ihn momentan bedrückt, und in das, was sein Leben wieder beflügeln kann.

„Lindsay“ – all meine Erfahrungen, meine Intuition und meine erweiterte Sicht – ist das Wesentliche, um aus dem Kontakt mit dem Klienten heilsame Prozesse anzustoßen. Hierbei stehe ich nicht ganz ohne Hilfe da: „Crow-Spirit“ verbindet mich mit meinen indianischen Vorfahren und deren spiritueller Lehre. Mit ihrer Hilfe habe ich gelernt, den rationalen „Nebel“, mit dem wir uns gerne umgeben, zu durchdringen und den Kern der Sache zu treffen. Besonders crow und corn woman stehen mir mit ihrer Weisheit und ihren Erkenntnissen zur Seite.

„Lindsay“ plus „Crow-Spirit“ ergibt meine „Medicine“ – die Heilwirkung meines Tuns. Der Begriff „Strong Medicine“ bezeichnet die Wirkungskraft eines Heilers – eine Gabe, die sich einzig und allein über die positiven Veränderungen messen lässt, die seine Klienten erleben.

Hier können Sie mehr über mein Verständnis von Schamanismus und Schamanen erfahren

On going native

Wie man zum Indianer wird

Wenn in früheren Zeiten ein Weißer zu lange dem Einfluss indianischer Kultur ausgesetzt war, geschah es – so wird es erzählt – dass er die Bräuche der Ureinwohner übernahm, die ihn aufgenommen hatten. Seine weißen Freunde glaubten, dass er verführt worden sei von primitiven Sitten (ähnlich wie ein Wolfskind, das vergisst, wie man mit Besteck umgeht und anfängt, den Mond anzuheulen!). Seine neue Kleidung, sein Benehmen, seine Sprache und seine Riten waren äußere Zeichen seiner Wandlung vom Gast zum Stammesmitglied. Auch kam es vor, dass er vom Stammesältesten adoptiert und somit – zumindest aus Sicht seiner neuen Familie – zum echten Indianer wurde.

Der kulturelle Wandel, der im Kopf und im Herzen eines solchen Mannes stattfand, war überwältigend! Aus dem raubeinigen Individualisten wurde ein einfühlsamer Blutsbruder. Seine frühere Orientierung – oder deren Fehlen – in einer gottlosen Gesellschaft musste einer komplexen Kosmologie weichen, in der Verbundenheit entscheidend war. Der seelenlose Satteltramp wurde zum beseelten Krieger, fest eingebettet in ein Netz von Verwandtschaft und Zusammengehörigkeit.

Noch im 21. Jahrhundert streifen Männer wie Frauen das Gedankengut der Moderne ab, um sich in einer ursprünglicheren Weltanschauung zu verwurzeln. Heutzutage mag diese Verwandlung nicht bedeuten, dass man sich die Kultur der Ureinwohner Nordamerikas zueigen macht. Eher geht es um eine Verschiebung der Perspektive. Sich auf Ur-Werte zu besinnen, zieht den Menschen aus seinem Alleinsein und versetzt ihn in eine Welt voller anscheinend magischer Bezogenheit: Der Einzelgänger wird zum Fokus – von Aufmerksamkeit, Interaktion und Liebe. Genauso wie er den Himmel über sich lieben lernt – diese allumfassende Weite, die vorher kaum mehr als Hintergrund für Wolken war – so wird er nun seinerseits vom Himmel zurückgeliebt.

 

 

Und für diejenigen,
die gern ein paar Zahlen erfahren möchten:

 

  • 25 Jahre Ausbildung in energetischer Arbeit in Deutschland, Österreich und USA
  • 15 Jahre Ausbildung in Tanz und Theater: Contact-Improvisation, Improvisationstheater und Tanztheater
  • 16 Jahre Abteilungsleiter und Mentor für junge Mitarbeiter
  • 10 Jahre Selbsterfahrung in Gestalt-, Verhaltens- und analytischer Psychotherapie
  • Sieben Jahre als Kommunikations-Coach für Führungskräfte
  • Studium des kreativen Schreibens an der Stanford University
  • Sieben Jahre Training in Goju Ryu Karate
  • Zulassung als Heilpraktiker (Psychotherapie)
  • Ich lebe in Düsseldorf mit meinen zwei Söhnen.
  • Geboren 1958 in Hartford, Connecticut

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